Aktuelles


SURFACE – Fee Brandenburg und Katrin Roth

Zur Eröffnung der Ausstellung möchten wir herzlich einladen.
Am Freitag den 27.09.2019 um 19 Uhr im Hafenkult Duisburg-Neuenkamp,
Am Parallelhafen 12. 47059 Duisburg

Eine Ausstellung des BBK Niederrhein in der Ausstellungsreihe
„Postdigital – Von A nach B nach A“, Zeitgleich – Zeitzeichen 2019

„Unter diesem Titel präsentieren im Oktober 2019 BBK-Verbände und Künstlergruppen zeitgenössische Kunst. In eigenen Galerien oder an anderen Ausstellungsorten greifen Künstler*innen das Thema in zwei- und dreidimensional, analog und digital auf: Das Motto POSTDIGITAL fordert gerade dazu auf, auch medienübergreifende Arbeiten und Ansätze zur Diskussion zu stellen. … POSTDIGITAL ist als Zustandsbeschreibung mit divergierenden Bedeutungszuschreibungen definiert: Bereits eingetretene Veränderungen durch digitalisierte Prozesse im Alltäglichen Handeln, Beispiele zur Aufhebung und Unterscheidung zwischen Analogem und Digitalem können sichtbar gemacht werden. Die Ausstellungsreihe ZEITGLEICH – ZEITZEICHEN findet zum 7. Mal statt.“

Die Ausstellung „Surface“ nimmt Bezug auf das bundesweit vom BBK ausgeschriebene Thema. Gezeigt werden grafische und malerische Werke von Fee Brandenburg und Katrin Roth. Beide Künstlerinnen haben Ihre Atelierheimat im Künstlerhaus hafenkult in Duisburg-Neuenkamp.

Die permanente Konfrontation mit digitalen Bildwelten und die schnelle Informationsflut beeinflussen den Konsum von Bildmaterial und verändern unsere Sehweise. Es stellt sich die Frage, wo sich klassische Gattungen der bildenden Kunst, wie zum Beispiel die Druckgrafik und die Malerei heute positionieren und welche Auswirkungen in der Entwicklung sichtbar werden. Wie verarbeite ich die Flut an digitalem Input in der analogen Kunst? Die Ausstellung beschäftigt sich mit dem Einfluss des Digitalen auf die künstlerische Umsetzung.

Originale, bildende Kunst lebt vom Material, der Konsistenz, der Schichtung von Bildelementen und macht so den Entstehungsprozess sichtbar. Die haptischen Erfahrungen der Oberflächen stehen einer perfekten, beliebig austauschbaren, digitalen Bildwelt entgegen. Nur im Realen wird eine räumliche, sinnliche Erfahrbarkeit möglich.